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Braxmaier-Beege/Cramer-Sander | Ausstellung

ÜBER DIE KÜNSTLER/IN

Portrait Rainer Braxmaier

RAINER BRAXMAIER

Geboren 1949 in Baden-Baden; Nach einer journalistischen Ausbildung in Freiburg studierte er von 1970-75 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Emil Schumacher; lebt seit 1978 als Maler, Kunsterzieher und Autor in Oberkirch
Preise und Stipendien: 1986 Künstler in Baden-Baden; 1991 Regio-Preis für Bildende Kunst, Freiburg, 1996 Stipendium an der Cité des Arts, Paris
Werke im öffentlichen Raum: Altarbilder der evangelischen Stadtkirche Offenburg

www.braxmaier.de/

Portrait Wilfried Beege

WILFRIED BEEGE

1944 geboren im Sudetenland (heute CSR) Flüchtlingsdasein als Baby, Kindheit in Thüringen
1951 Familie flüchtet in den Westen: Berlin-Oberfranken-Niederbayern
1955 erste Kamera (Box), Kindheit im Internat Kloster Metten
1962 Musisches Gymnasium Straubing („Rasender Reporter“ sämtlicher Schülerzeitungen)
1966 Abitur, ff.Ausbildung an der Staatslehranstalt für Fotografie in München, Fotoreporter (aller) Münchner Tageszeitungen, Bühnen- und Portraitfotograf im Action-Theater (u.a.mit Rainer Werner Fassbinder) 1970 – 1989 Cheffotograf im Verlag Aenne Burda
1990 – heute selbständig als Fotodesigner
1969 Deutscher und Europäischer Jugendphotopreis

Ausstellugen:
1994 Ritterhaus Museum Offenburg
1991 LICHTWORTE Seminarhaus Schmiede, Trier
1992 STEINWORTE Seminathaus Trier
1998 WOLKENWORTE, Mozartheum, Salzburg
2014 FASSBINDER Deutsches Theatermuseum München
2013 1+1=1 Beege fotografiert, Cramer vereint. Beginn der Zusammenarbeit von Wilfried Beege und Inge Cramer, Augsburg
2015 EDITION Galleries, Offenburg
2016 Beege und Inge Cramer, hausundso Galerie Offenburg

www.beege.de/

Portrait Inge Cramer

INGE CRAMER

Nach Abschluss des Studiums an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München war ich 2 Jahre als Fotografin in Frankfurt tätig (Portraitstudio und Presseagentur) Aus privaten Gründen wechselte ich den Beruf und stieg in die Augenoptik ein. Begleitet hat mich die Fotografie als selbstverständlicher Teil meines Lebens natürlich weiterhin, besonders auf meinen zahlreichen Reisen.

Während einer Zusatzausbildung zur dipl. Farbberaterin (Schwerpunkt Raumfarbgestaltung und Farbpsychologie) in Salzburg wurde die Fotografie auch beruflich als „Bild im Raum“ wieder wichtiger. Und mit dem Computer und der Digitalfotografie schließlich kam die „Initialzündung“, der Beginn meiner „Fotoverwandlungen“. Sie ermöglichen mir, mit meinem Fundus an Aufnahmen mit künstlerischer Freiheit umzugehen ohne die Begrenzung durch die Realität der Darstellung.

Wichtig jedoch ist mir nicht, den Betrachter zu täuschen, sondern durch das „Unwirklich-Werden“ eine andere Wirklichkeit zu erreichen.

Interessant ist, dass ich damit auch einen neuen Bezug zu meiner Originalfotografie wieder gewonnen habe (was ich nicht zuletzt dem Zuspruch meines wiedergefundenen Fotoschulkollegen Wilfried Beege verdanke!)

Heute haben beide Bereiche, die „Fotografie Pur“ sowie die Verwandlungen in meiner Arbeit den gleichen Stellenwert.

www.bildimraum.de/

Portrait Martin Sander

MARTIN SANDER

Geb. 1969 in Ludwigshafen am Rhein
Seit 1992 tätig als Freischaffender Künstler in Offenburg
Künstler, Organisator und Kurator zahlreicher Ausstellungen

Der Maler Martin Sander ist fester Bestandteil der Kulturszene in der Ortenau. Seit vielen Jahren beobachtet er aufmerksam den Alltag der Menschen, beschreibt ihr urbanes Umfeld in ausschnitthaften, wie aus Filmen herausgeschnittenen Szenen, bewussten Unschärfen und Vereinfachungen, die das scheinbar Banale, nicht zuletzt durch farbliche Überhöhungen in sinnliche Kunstwerke verwandelt. Seine Malerei ist untrennbar mit Technik und Ausdruckskraft der Ölfarbe verbunden; sie erlaubt weiche Übergänge, malerische Tiefe ebenso, wie die Visualisierung eines kräftigen Pinselstriches, der abstrakt und autonom steht, obwohl er stets im Dienste einer Objektbeschreibung bleibt. Allen Werken, den monumentalen ebenso wie den täglich gemalten Kleinformaten, wohnt eine rätselhafte Stille inne, die mit der Kunst auch ein kleines Geheimnis transportiert.

Seit etwa drei Jahren malt er auch Waldlandschaften, die bis dahin in seinem Werk kaum eine Rolle spielten. Das ist deshalb erstaunlich, weil Martin Sander alles andere als ein Naturbursche ist. Sander ist Ateliermaler. Aus vielen Schnappschüssen seines Alltags wählt er jene aus, die ihm geeignet scheinen, seine Raumideen und farblichen Vorstellungen in zeitgenössische Malerei zu übersetzen. Text: Rainer Braxmaier, 2015

www.sander-martin.de/